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Die Erektion: Wie entsteht ein erigierter Penis?

Steigt die sexuelle Erregung beim Mann, so kommt es zu einer Erektion seines Penis. Ein steifes Glied erleichtert ihm das Eindringen in die Vagina und verhilft schlussendlich zum Samenerguss. Was dabei im Körper abläuft, erklären wir jetzt Schritt für Schritt.

So entsteht eine Erektion

Sofern keine Erkrankung vorliegt, wird die Erektionsfähigkeit vom Mann als natürlich gegeben hingenommen. Sie entsteht unweigerlich bei sexueller Erregung. Doch was vollautomatisch gelingt, ist tatsächlich ein komplexer Prozess.

  1. Zunächst braucht es eine Stimulierung der Sinne des Mannes. Ein attraktiv empfundener Partner, ein Geruch oder seine Phantasie genügen. Ferner können auch Bilder und Videos anregend wirken.
  2. Mit diesem Auslöser beginnt das Herz vermehrt Blut in den Penis zu pumpen.
  3. Dort gelangt es in die sogenannten Schwellkörper. Hier verweilt das Blut für die Dauer der Erektion.
  4. Je mehr sich die Schwellkörper füllen, desto mehr Platz benötigen sie. Als Nebeneffekt richtet sich der Penis auf. Umgangssprachlich sagt man, dass er „steif“ wird. Was die sexuelle Bereitschaft des Mannes signalisiert.
  5. Solange die Erregung bestehen bleibt und der Mann noch keine Ejakulation hatte, hält die Erektion an.

Wie es zu einem erigierten Penis kommt

Nachdem der erotische Reiz im Gehirn angekommen ist, sendet dieses eine Botschaft an den Parasympathikus. Hierbei handelt es sich um einen Teil unseres vegetativen Nervensystems. Dieser signalisiert, dass sich die Muskulatur in den Arterienwänden im Penis entspannen soll. Dadurch wird es möglich, die Schwellkörper mit Blut zu füllen.

Damit die Erektion bestehen bleibt, wird den Schwellkörpern signalisiert, dass sie den Rückfluss des Blutes unterbinden sollen. So entsteht ein erigierter Penis, welcher in Umfang und Länge zunimmt. Mit der Erektion ziehen sich die Hoden nach oben.

Im Detail betrachtet, läuft die Erektion wie folgt ab. Der sexuelle Reiz wird von den Penisnerven ans Gehirn geschickt. Dafür nutzen sie das Mark in der Lendenwirbelsäule. Eine chemische Reaktion findet statt, bei der es zur Ausschüttung von Stickstoffdioxid (NO) und Guanin-Monophosphat (cGMP) kommt. Nur mit diesem Botenstoff ist es möglich eine Erektion zu bekommen.

Damit die Muskelzellen in den Arterienwänden erschlaffen, entsteht die Proteinkinase G. Die Menge an Calcium in den Muskelzellen sinkt und erlaubt das Erschlaffen. Blut fließt zu und drückt dabei die Venen im Schwellkörper ab. Damit sind die Blutgefäße temporär verschlossen, da kein Rückfluss möglich ist. In den Schwellkörpern befindet sich nun zeitweise das bis zu 40-fache an Blut. Wobei die Schwellkörper eine Vergrößerung um das Drei- bis Vierfache erzielen.

Die Stärke, auch Härte, der Erektion steht in direktem Zusammenhang mit dem cGMP-Spiegel. Er bestimmt zugleich die Dauer der Erektionsfähigkeit.

Von der Erektion zur Ejakulation in vier Phasen:

  1. Erregung des Mannes mit beginnender Erektion
  2. Hochphase mit vollständig ausgeprägter Erektion
  3. Orgasmus des Mannes inkl. Samenerguss
  4. Abfluss des Blutes aus den Schwellkörpern - Der Penis entspannt sich

Warum kommt es zur Erektion beim Mann?

Sinn und Zweck ist es, dass sich der Körper für den Geschlechtsverkehr vorbereitet. Ein erigierter Penis signalisiert sexuelle Bereitschaft. Der abschließende Samenerguss dient der Fortpflanzung. Ein steiger Penis hilft dabei, dass es die vermehrungsfähigen Spermien bis in das hintere Scheidengewölbe der Frau schaffen. Damit die Ejakulation stattfinden kann, braucht es mechanische Reize. Was beim Sex automatisch durch die stoßenden Bewegungen vom Penis geschieht.

Erektionsstörungen: Wenn die Schwellkörper ihren Dienst versagen

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, warum eine Erektionsstörung entstehen kann. Weshalb auch die Behandlung sehr unterschiedlich ausfällt. Die Symptome sind dabei stets gleich. Die Blutgefäße in den Schwellkörpern laufen nicht voll. Dadurch kommt keine Erektion zustande. Alternativ erigiert der Penis nur kurz, entspannt sich dann aber wieder vorzeitig.

Erektionsprobleme betreffen allein in Deutschland mehrere Millionen Männer. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für eine erektile Dysfunktion. Was zu unbefriedigendem Sex führt, aber nicht sofort ein Grund zur Sorge ist. Einerseits kommen Erektionsstörungen bei fast jedem Mann vor, verweilen aber nicht dauerhaft. Andererseits kann die Ursache sehr einfach und lösbar sein. Von einer Erkrankung wird erst nach entsprechender Diagnose gesprochen und wenn eine Erektion über Monate hinweg ausbleibt.

Typische Ursachen für Erektionsstörungen:

  • Eine erektile Dysfunktion kann auf zu viel Stress basieren. Nicht nur Frauen müssen den Kopf frei haben, damit es im Bett klappt.
  • Erkrankungen wie Diabetes, Probleme mit der Schilddrüse, Leber oder den Nieren können verantwortlich sein.
  • Die Blutgefäße im Penis sind unweigerlich an Erektionsproblemen beteiligt. Eine bestehende Arteriosklerose verschlechtert den Blutfluss in den Arterien. Auch andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen können dazu führen, dass die Arterien des Mannes nicht mehr einwandfrei funktionieren.
  • Falls dies alles ausgeschlossen werden kann, prüft dich der Arzt womöglich auf eine vergrößerte Prostata und Probleme mit deinen Hoden.
  • Auch eine kürzlich durchgemachte Krankheit kann zu zeitweisen Erektionsproblemen führen.

Tipp: Wenn du dich für Erektionsstörungen interessierst, schau dir dazu unseren umfangreichen Ratgeber durch.

Sind Erektionsstörungen und eine erektile Dysfunktion dasselbe?

Häufig werden die beiden Erkrankungen gleich gesetzt. Wobei die erektile Dysfunktion eine schwerwiegende Form darstellt. Für einen Arzt steht diese fest, wenn der Mann über viele Monate hinweg keine oder nur selten eine Erektion bekommt. Die Störung scheint demnach von Dauer zu sein. Wohingegen die Erektionsfähigkeit auch nur ganz kurz eingeschränkt sein kann. Um dies zu differenzieren, bedarf es einer eingehenden Untersuchung durch den Arzt.

Erektion, Potenz & Impotenz: Wie hängen sie zusammen?

Als Erektion bezeichnet man das Anschwellen vom Penis bis er einen harten Zustand erreicht. Die Potenz des Mannes beschreibt, inwiefern dieser zeugungsfähig ist. Jedoch wird der Begriff auch übergreifend für die Erektionsfähigkeit angewandt. Impotenz bedeutet hingegen, dass die Qualität der Spermien nicht für eine Fortpflanzung genügt. Je älter ein Mann ist, desto wahrscheinlicher neigt er zu Impotenz sowie Erektionsproblemen.

Die Behandlung von Erektionsstörungen

Zunächst gilt es festzustellen, ob die Erektionsstörungen dauerhaft sind. Viele Ursachen bestehen nur zeitweise und manche lösen sich von allein wieder auf. Bspw. wenn ein hohes Maß an Stress nachlässt. Der Einsatz von Medikamenten ist nicht immer notwendig. Der Arzt, in diesem Fall ein Urologe, stellt die Diagnose und klärt die Symptome ab.

Häufig verschreibt der Arzt PDE-5-Hemmer. Doch dieses Medikament wird recht häufig von Nebenwirkungen begleitet. Nach einer umfangreichen Untersuchung zu den möglichen Ursachen, empfehlen wir eine naturbelassene Behandlung ohne PDE-5-Hemmer. Hierfür gibt es Erfahrungen mit diversen Wirkstoffen auf pflanzlicher Basis. Ein paar Beispiele für verbesserte Erektionsfähigkeit:

  • Yohimbin
  • Arginin bzw. L-Arginin
  • Maca
  • Ginseng

Diese und weitere pflanzliche Produkte gibt es als Nahrungsergänzungsmittel und teilweise in Medikamenten zu kaufen. Die Dosierung in Eigenregie ist nicht ratsam. Lieber sollte ein Arzt die Behandlung begleiten.